Modedesign und Frisuren sind meine Leidenschaft… Darf ich sie teilen?

Liebe Leserinnen,

ich mache gerade meine Ausbildung zur Modedesignerin und beschäftige mich dabei auch viel mit Haaren. Denn erst die Frisur rundet ein Outfit dann schließlich auch perfekt ab.

Eine weitere Gemeinsamkeit von Klamotte und Haar ist, dass beide unser selbstbewusstsein verbessern können. Sehen wir besser aus, dann fühlen wir uns für gewöhnlich auch dementsprechend. Ich möchte mich nun mehr mit Frisuren beschäftigen und hoffe, ihr begleitet mich dabei.

Kleine Haargeschichte

Schon 4000 vor Chrisus begannen die Menschen damit, sich Frisuren zu machen. Ägypterinnen sind für ihre hohe Wertschätzung der Schönheit bekannt. Sie sollen ihr Haar schon damals mit Messer, Kamm und Haarnadeln gepflegt haben. Tausend Jahre später begann man sogar schon mit dem Färben der Haare.

Nun machen wir einen großen Sprung in der Weltgeschichte und sehen uns die großen Trends der vergangenen Jahrzehnte an.

Die 20iger: Die Haarmode der zwanziger Jahre ist legendär. Man trug Bubikopf, also kurzes und meist glattes Haar.

Die 30iger: Gegen Ende der zwanziger kam dann die Dauerwelle auf.

Die 50iger: In den 50ern begannen die Menschen mit dem, was wir auch heute noch so gerne tun. Wir nehmen uns Stars als Vorbilder und versuchen diese nachzuahmen. So wurden ausgefallene Haarmoden tragbar.

Die 70iger: In den siebzigern kamen farbige Punkerfrisuren und Irokesenschnitte auf.

Die Gegenwart: Heutzutage wandelt sich die Haarmode jedes Jahr. Mal sind braune Haare hochmodern, dann muss es wieder blond sein.

Mal sind Flechtfrisuren total beliebt, dann soll es wieder wieder wild und unzähmbar sein.

meinefrisurMeine eigene kleine Haargeschichte beginnt bereits im Kindergarten, als ich aussehen wollte wie Pipi Langstrumpf. Mama hat mir rote Farbe in die Haare gemacht und Pfeifenputzer in die Zöpfe gesteckt. Danach war ich wieder eher wenig anspruchsvoll an meine Frisuren. Ich trug die Haare meist lang und als ich dann doch mal einen Bob ausprobieren wollte, merkte ich schnell dass das ein absoluter ausrutscher gewesen war. Die nächsten Monate lief ich deshalb nur noch mit Zopf herum. In meiner Pubertät machte ich meine erste Farberfahrung durch eine schwarze Tönung. Manchen gefiels, andere fanden diese Farbe ließe mich zu blass aussehen.

Ich selber hatte nach einem Jahr genug davon und ließ meine Haare nun wieder natürlich. Dafür begann ich damit, sie regelmäßig zu glätten. Vor ein paar Jahren hörte ich zum ersten Mal von den Beachwaves. Das sind diese Surferinnenlocken, die so herrlich natürlich und sommerlich aussehen. Da ich eh schon gewellte Haare habe, fand ich diese Frisur sehr passend für mich. Ich ging zum Friseur und ließ mir für reichlich Geld und noch mehr Zeit die Haare in helle Strähnchen färben. Für mich konnte so der Sommer beginnen und der Look trug mich sogar anschließend auch noch durch Herbst und Winter. Mir gefiel es sogar so gut, dass ich mir die Strähnchen, etwa ein Jahr später, nachfärben lies.

Vor kurzem bin ich in der Drogerie auf eine helle Haartönung gestoßen, die mich sehr angesprochen hat. Ich wollte weg von den Strähnchen und doch ein bisschen heller bleiben. Für die neue Farbe habe ich viele Komplimente bekommen und bin ihr seitdem treu.

So gelingt der Friseurbesuch

Der beste Fall: Im besten Fall will man nach dem Friseur gar nicht nachhause, sondern gleich in die Stadt um sich der ganzen Welt zu präsentieren. Man ist stolz auf seine Haare, findet sich toll damit und man könnte sich andauernd im Spiegel ansehen.

Der schlimmste Fall: Im schlimmsten Fall landet man nach dem Friseurbesuch im Bett und zwar mit verschlossener Zimmertür. Die neue Frisur gefällt einem so wenig, dass man sich nicht vorstellen kann je wieder den Raum zu verlassen.

Wenn man ein paar Dinge beachtet, sollte euch in Zukunft nur noch erstes Szenario bekannt vorkommen.

Ich denke, dass das mögliche Problem bei einem Friseurbesuch einfach darin liegen könnte, dass euch der Friseur nicht richtig versteht. Wenn ihr in klar macht, was ihr wiklich wollt und ihr nicht zufällig den unbeknadesten Stylisten im ganzen Salon erwischt habt, sollte darin schon das ganze Geheimnis liegen. Am besten ist es immer, wenn ihr Fotos dabeihabt. Bringt Bilder von Freunden oder aus Zeitschriften mit, deren Abbildungen möglichst nah an eure gewünschte Frisur herankommt. Besonders wenn ihr empfindliches Haar habt oder es sehr oft beansprucht, ist es ratsam auf eine natürliche Haarfarbe zu setzen.

Für einen gelungenen Friseurbesuch sollte man diese Routine beachten:

ich-lockenstabLockenwissenschaft von German Science – eine angehende Friseurin und Modedesignerin

Eure Haare sehen nach dem Friseurbesuch nun also wunderschön aus. Ein bekanntes Problem ist allerdings, dass man am nächsten morgen aufwacht und all der Glamour daraus verschwunden ist.

Doch schön gestylte Haare kann man sich auch zuhause machen, die Grundlage habt ihr mit dem Friseurbesuch nun schoneinmal gesetzt. Da der Sommer ansteht und mit ihm die Zeit der Locken, möchte ich näher auf diese Methode eingehen.

Funktion: Die Funktionsweise des Lockenstabs ist relativ einfach und auf Lockenstablady simple erklärt. Er funktioniert nach dem Prinzip, dass Haare durch Erhitzung in Form gebracht werden können und diese Form dann auch im erkalteten Zustand beibehalten.

Ausstattung: Er besteht aus einem Handgriff, der idealerweiße thermo- isoliert sein sollte, einem länglichen Heizelement und der Klammer die die Haare daran fixiert. Die übliche Temperatur eines Lockenwicklers liegt bei etwa 200 Crad.

Anwendung: Nun kommen wir zur Anwendung. Zu allerst wird reichlich Hitzeschutz auf die Haare gesprüht. Dann dreht ihr Strähne pro Strähne mit dem Lockenstab auf, haltet das kurz und löst es anschließend. Sofort sollten nun die Locken zum vorschein kommen.

Vorallem jetzt im Sommer, ist es übrigens ein super Tipp die Haare kurz zu tragen. Das schafft vorallem bei fülligem Haar eine echte Erleichterung und sieht zudem noch super gut aus. Aber egal ob ihr euch jetzt für lang- oder kurz entscheidet, für hell- oder dunkel, geglättet oder gelockt-

Genießt euer Haar und die vielen Möglichkeiten, die es bietet.

 

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